Anleitungen für einige Wallboxen, Zähler und Wechselrichter

Sie müssen für jeden Controller eine eindeutige Slave ID einstellen: cFos Charging Manager -> System Konfiguration -> Modbus

AdresseCOMx,9600,8,n,1
Slave ID1
Register2001
Typ16 bit word
Anzahl1
Zu schreibender WertNeue Slave ID
Schreibe-Funk16

Schreiben

Ab dann hört der Controller nur noch auf die neue Slave ID. Danach beschreiben Sie ein Register >= 2000 (z.b. das Register 2001 nochmal mit der neuen Slave ID). Dann bleibt der Wert nach dem Neustart erhalten.

Alle DIP-Schalter und Drehschalter auf Standard. Den Drehschalter für den maximalen Strom auf der Hauptplatine auf 5 stellen (16A / 11kW). Mit DIP S4 nach der Tabelle im Handbuch gewünschte Modbus Slave ID einstellen. Im Charging Manager als Adresse COMx,19200,8,e,1 eintragen.

In cFos Charging Manager -> Konfiguration

AdresseCharge Point ID, wie in der Wallbox konfiguriert
IDConnector ID, wie in der Wallbox konfiguriert

In cFos Charging Manager -> cFos Power Brain Controller Konfiguration: "Wallbox als OCPP Client" aktivieren.

IDWie im Charging Manager konfiguriert (die Connector ID ist immer 1)
ServerURL Ihres OCPP-Backends, einschließlich Port-Nummer, z.B. http://192.168.2.115:19520/. Der "/" am Ende kann je nach Backend wichtig sein - beim cFos Charging Manager ist die Port-Nummer immer 19520

Der Drehschalter des TWC muss auf "F" gestellt werden.
Achtung: Sie müssen die beiden Verbindungsdrähte zur Wallbox u.U. tauschen, wenn Sie keine Rückmeldung erhalten.
In cFos Charging Manager -> System-Konfiguration -> Tesla TWC

Finde ID

Es wird versucht, die ID des Tesla TWC zu ermitteln. Währenddessen darf nur ein TWC angeschlossen sein. Die ID is 4-stellig (in Hex).
In cFos Charging Manager -> Konfiguration

Adresse / IDDie gefundenen Werte (COM-Adresse / ID) hier eingeben

Modbus Port ist immer 502. Die Slave ID is normalerweise 255. Bei Phoenix Contact könnte es auch 180 sein.
Der cFos Charging Manager sollte auch mit den "Pro" Modellen von Wallbe (d.h. denen mit eingebautem Zähler) laufen. Wir suchen noch jemanden, mit dem wir das testen können. Bitte gerne bei uns melden!

OCPP: Einrichtung über die innogy eConfig App

Ist eine Verbindung zur Wallbox über die innogy eConfig App hergestellt, klickt man zur Einrichtung der Konfiguration auf "Geschäftlich / Kommerziell". Bei der Auswahl des Backends wählt man "3rd Party Backend". Beim Netzwerk ist je nach Anschluss WLAN oder LAN zu wählen, bei WLAN ist zusätzlich noch die SSID und das WLAN-Passwort einzutragen. Nachdem sich die Wallbox mit dem Netzwerk verbunden hat, kann zum Schluss das Backend konfiguriert werden. Als Backend URL trägt man ws://x.x.x.x:p/ ein, wobei x.x.x.x für die IP des cFos Charging Managers im Netzwerk steht, also z.B. 192.168.2.111, und "p" steht für den Port, der verwendet werden soll (z.B. 19500). Im Beispiel lautete die Adresse also ws://192.168.2.111:19500/. Soll die Verbindung zum Backend SSL-verschlüsselt aufgebaut werden, ist am Anfang der URL das "ws" durch ein "wss" zu ersetzen. Unter "ChargeBox ID" wird der Name eingetragen, unter dem sich die Wallbox beim Backend meldet, also z.B. LP000123 oder CP456. Soll sich die Wallbox zusätzlich durch ein Passwort authentifizieren, kann dieses optional angegeben werden. In diesem Fall muss der Nutzername den gleichen Wert wie das Feld ChargeBox ID enthalten.

OCPP: Einrichtung über das Web-Interface der Wallbox (ab Firmware-Version 1.3.26)

Die aktuelle Firmware-Version wird in der innogy eConfig App angezeigt, nachdem sie sich mit der Wallbox verbunden hat. Das Web-Interface ist per HTTPS (Port 443) unter der IP-Adresse der Wallbox zu erreichen. Zunächst muss wie oben beschrieben eine Verbindung zum Netzwerk hergestellt werden. Dann ist mittels des verwendeten Routers die IP-Adresse der Wallbox zu ermitteln (z.B. 192.168.2.111). Über einen Browser kann dann das Web-Interface aufgerufen werden. Bitte Zertifikatwarnungen ignorieren. Die Anmeldung mit "admin" und als Passwort die PUK der eBox eingeben.
Die OCPP-Konfiguration erfolgt im Menü "ECU", Untermenü "OCPP". Unter ChargeBox Identity wird ein Name gewählt, unter dem sich die eBox beim OCPP-Backend meldet, also z.B. LP000123 oder CP456. Bei der End-Point URI wird URI des OCPP-Backends eingetragen, also z.B. ws://192.168.2.111:19500/ für unverschlüsselte oder wss://192.168.2.111:19500/ für verschlüsselte Verbindungen. Soll sich die eBox zusätzlich mit einem Kennwort authentifizieren, so kann dieses unter "Kennwort" eingetragen werden. In diesem Fall muss der Benutzername gleich der ChargeBox Identity sein. Alle anderen Parameter können auf den Default-Werten belassen werden. Der Parameter "Verwendung relativer Zählerstände" sollte nicht aktiviert sein. Der Parameter "Server Zertifikat validieren" darf nicht aktiviert sein. Mit "OK" werden die Einstellungen übernommen. Gegebenenfalls die eBox über das Menü "System -> Reset -> Router Neustart" neu starten.

innogy eBox über Modbus TCP am cFos Charging Manager betreiben

Ab Firmware 1.3.26 kann die innogy eBox auch über Modbus TCP betrieben werden. Welche Firmware-Version vorliegt, kann mittels der innogy eConfig App abgefragt werden. Das Web-Interface der eBox ist wie oben beschrieben einrichten und aufrufen. Die Modbus-Einstellungen erfolgen im Menü LDP1 -> Lastmanagement. Als Loadmanagement-Type wählt man modbus_tcp. Als Interface das zu verwendende Netzwerk auszuwählen, also net1 für LAN1, net2 für LAN2 und wlan1 für das WLAN-Netzwerk. Unter Port kann der zu verwendende TCP-Port gewählt werden. Für Modbus ist dies standardmäßig 502. Mit "OK" werden die Einstellungen übernommen. Gegebenenfalls die eBox über das Menü "System -> Reset -> Router Neustart" neu starten.

Leider ist uns derzeit kein Modbus Register zum Auslesen der geladenen kWh bekannt. Für Hinweise hierzu sind wir dankbar!

Hier benötigen Sie eine Zweidrahtverbindung mit gedrilltem Kabel (Klingeldraht, Netzwerkkabel). Im Gehäuse der eMH1 finden Sie eine RJ12 Buchse, die an der Platine an RS485 angeschlossen ist. Die (mittleren beiden) Pins 3 und 4 sind Modbus A und B. Sie benötigen also einen Adapter von RJ12 zu Zweidraht. Da A und B bei Modbus nicht spezifiziert sind, müssen Sie u.U. die Adern vertauschen, falls die Wallbox nicht erreichbar ist. Adresse ist COM1,38400,8,E,1 (unter Windows und Raspberry evtl. anderer COM Port, z.B. COM3). Sie müssen ggf. im ABL Konfigurationsprogramm confcab die Wallbox auf "Standalone" stellen. Die Modbus ID hier auch kann bei Bedarf auf Werte von 1 bis 16 eingestellt werden.

Geben Sie im cFos Charging Manager folgende Parameter an: Adresse: Seriennummer der Wallbox (z.B. EH123ABC), ID: ohne Bedeutung, Benuter: Benutzername in der Easee-Cloud, also E-Mail-Adresse oder Mobilfunknummer einschließlich internationaler Vorwahl (z.B. +49), Passwort: Passwort zu obigem Benutzernamen in der Easee-Cloud.

Als Adresse geben Sie die IP Adresse an, unter der die go-e in Ihrem Heimnetz erreichbar ist.

Als Adresse geben Sie die IP Adresse an, unter der die Wallbox in Ihrem Heimnetz erreichbar ist. Um das KEBA UDP Protokoll zu aktivieren, müssen Sie in der Wallbox den DIP Schalter 1.3 auf "on" stellen. Die x-series können Sie auch per OCPP einbinden.

Als Adresse geben Sie die IP Adresse an, unter der die Wallbox in Ihrem Heimnetz erreichbar ist. Alternativ können Sie sie auch per OCPP einbinden.

Einbindung über Modbus: OCPP evtl. deaktivieren, free charging deaktivieren, Modbus aktivieren, Modbus Register Set TQ-DM100 auswählen. Dann die Wallbox unter Port 502 ansprechen, z.B. als Adresse 192.168.2.111:502 angeben. Alternativ können Sie sie auch per OCPP einbinden: Websockets JSON OCPP backend URL (inkl. Port) des cFos Charging Managers eintragen, z.B. ws://192.168.2.123:19500/, dann das Laden mit einer RFID starten.

Zuletzt erfolgreich getestet mit Autoaid Firmware 1.1.805. Um die Box einzurichten, die App EVSE Mesh im App Store laden. Statt des EN+ Backends muss als IP Adresse und Port die des cFos Charging Managers angegeben werden. Wäre die IP Adresse des cFos Charging Manager 192.168.2.100 und der Port 19520, muss man in der Autoaid Wallbox eingeben: http://192.168.2.100 (unverschlüsselt) und https://192.168.2.100 (versclüsselt). Port: 19520. Möglicherweise geht statt "http://" bzw. "https://" auch "ws://" bzw. "wss://". Verschlüsselte Verbindungen sind derzeit ungetestet. Im cFos Charging Manager muss als Gerätetyp "EVSE with OCPP" ausgewählt werden und als Adresse die OCPP Charging Point ID der Autoaid Intelligent angegeben werden. Die Charge Point Id ist die Seriennummer der Wallbox beginnend mit SN. Sie wird in der App angezeigt.

Im Setup der Wallbox die Identifizierung auf "inaktiv" setzen. Ladestations-Typ auf "Insellösung". Eventuell muss eine feste IP Adresse zugewiesen werden, damit die Wallbox im LAN verfügbar ist (eventuell DHCP Server der Wallbox deaktivieren). Unter "Energiemanagement" die Optionen "Ladestrom gedrosselt" auf 6A und "lokale Leistungsreduzierung" auf 16A stellen. Im cFos Charging Manager die Adresse der Wallbox angeben und Port 502, z.B. 192.168.2.111:502, ID auf 255 stellen. Wenn man die Wallbox mit OCPP betreiben möchte, als URL des backends ein ws:... angeben, kein wss:

Sie können als Geräte-Typ Mennekes Amtron wählen, da diese Wallbox über den gleichen controller der Firma ebee bzw. Bender verfügt.

Modbus: Sie müssen im Hypercharger Modbus aktivieren, da der cFos Charging Manager sonst den Ladestrom nicht einstellen kann. Stellen Sie weiterhin die fallback Leistung im Falle von Kommunikationsausfall auf einen für Ihre Anwendung geeigneten Wert und den timeout auf 180sec. Die voreingestellten 5sec sind zu kurz. Der Hypercharger übernimmt die Authorisierung und übermittelt via Modbus keine RFIDs. Wenn Sie den Hypercharger mit mehr als einem connector betreiben, kann der der cFos Charging Manager einzelne Ladepunkte nicht ausschalten, da die Ladeleistung immer für alle Ladepunkte gemeinsam eingetellt wird. In diesem Falle sollte in Ihrem System immer genügend Leistung bereit stehen, damit kein Ladevorgang pausiert werden muss. Minimum-Ladeleistung des Hyperchargers ist 5kW. Der Hypercharger hat typischerweise mehrere Ladepunkte. Für jeden Ladepunkt muss eine Wallbox vom Typ "Alpitronic Hypercharger" eingerichtet werden. Zusätzlich muss in den Einstellungen der Kachel unter "Stecker" die Konnektor-Nummer, beginnend mit 0, eingetragen werden.

Modbus: Sie müssen in der Ladestation Modbus aktivieren (BigEndian). Die Modbus ID 1 wird für globale Werte, wie Seriennummer verwendet. Die Modbus ID 2 ist die erste Ladestation bzw. der erste Stecker eines Schnellladers, Modbus ID 2, die zweite Ladestation, usw. Als Stecker Nummer normalerweise 0 eintragen. Über Modbus wird nur die Gesamtladeleistung übermittelt, d.h. die genaue Phasennutzung sollte im Charging Manager in dem Parameter "Phasen" eingestellt werden.

S0-Zähler lösen mit einem Schaltausgang eine bestimmte Anzahl Pulse pro kWh aus. Die Anzahl der Pulse pro kWh muss richtig eingestellt sein. Die Verkabelung erfolgt mit gedrilltem Zweidraht (Klingeldraht, Telefonleitung, Netzwerkkabel). Da die Schaltausgänge normalerweise Halbleiterausgänge sind, müssen evtl. die S0-Leitungen am Zähler getauscht werden. Vermeiden Sie beim Anschluss an den cFos Power Brain Controller 12V-Kurzschlüsse, die zur Zerstörung des Controllers führen können. Hier ausführliche Infos zu S0-Zählern.

Wählen Sie den entsprechenden Zählertyp und verkabeln Sie mittels Zweidrahtleitung (Telefonleitung / Netzwerkkabel) die Kontakte A mit A und B mit B und spannen so einen Bus auf. Bei Leitungslängen ab 10m empfehlen wir Abschlusswiderstände von 120 Ohm, 1/4 Watt an beiden Enden des Bus. Da A und B nicht standardisiert sind, müssen Sie u.U. die Adern tauschen. Jedes Gerät am Bus mit eine eindeutige ID haben, die Sie zusätzlich zur Adresse eintragen müssen. Als Adresse tragen Sie COMx,baud,bits,parity,stops ein, z.B. COM1,9600,8,N,1 wobei x der COM Port ist, an dem Ihre Zweidrahtleitung hängt: Beim cFos Power Brain Controller immer COM1. Bei Windows und Raspberry müssen Sie den COM Port Ihres RS485 Adapters herausfinden. Baud, bits, parity, stops entnehmen Sie der Anleitung des Zählers. Bei ABB meist 19200,8,N,1, bei Eastron 9600,8,N,1, bei Orno und ZZ4 D513020 9600,8,E,1. Jedes Gerät an Modbus RTU (Zweidraht) muss eine eindeutige ID haben. Wenn Sie mehrere Geräte an einem Bus betreiben, müssen Sie unter Umständen die ID in den Geräten umstellen. Dies geht entweder mittels der Bedienknöpfe des Zählers oder mit dem Modbus UI im Charging Manager unter "Konfiguration".

Wählen Sie für den Bauer BSM als Geräte-Typ SunSpec, den COM Port, an dem Sie die 2-Drahtverbindung angeschlossen haben. Als Schnittstellenparameter 19200,8,E,1 und als ID die 42. Wenn Sie im Zähler andere Parameter eingestellt haben, wählen Sie diese entsprechend.

Der Powerfox Zähler sendet seine Daten in die Cloud des Herstellers. Diese können Sie dann mit dem cFos Charging Manager wieder abrufen. Als Adresse geben Sie ein: https://user:pwd@backend.powerfox.energy/api/2.0/my/main/current. Hierbei ist 'user' Ihr Benutzername und 'pwd' Ihr Passwort. Enthält Ihr Benutzername ein @ müssen Sie dies durch %40 ersetzen, z.B. wird aus claus@example.com ein claus%40example.com.

Der Shelly 3EM wird ins hausnetz eingebucht und kann dann per HTTP API angesprochen werden. Adresse ist dann z.B. http://user:pwd@192.168.2.111. Hierbei ist 'user' Ihr Benutzername und 'pwd' Ihr Passwort (enthält Ihr Benutzername ein @ müssen Sie dies durch %40 ersetzen, z.B. wird aus claus@example.com ein claus%40example.com).

Wählen Sie als Gerätetyp "Elgris Smartmeter". Der Zähler kann mittels Modbus TCP eingebunden werden. Als Adresse tragen Sie die ein, mit der Zähler im Hausnetz eingebucht ist und Port 502, also z.B. 192.168.2.111:502. Id ist meist 1.

Wir empfehlen bei PV Equipment immer zuerst Gerätetyp 'SunSpec Solar Inverter' zu probieren. Tragen Sie als Adresse die IP Adresse ein, unter der das Gerät in Ihrem Heimnetz eingebucht ist. Port ist oft 502 (oder 1502), z.B. 192.168.2.111:502. Eventuell müssen Sie noch die ID richtig eintragen, da manche Hersteller unter bestimmten IDs unterschiedliche Geräte einblenden. Falls nötig, s. dazu deren Herstellerdokumentation. Bei manchen Geräten muss auch Modbus TCP freigeschaltet werden. SunSpec ist eine Standardisierung für verschiedene Geräte Modelle. Es können in einem Gerät mehrere Modell abgebildet sein, die Sie (falls nötig) auswählen können. Hier Infos zu SunSpec Parametern. Sie können zusätzlich das SunSpec Start-Register konfigurieren, falls die IP Adresse des Geräts stimmt, aber kein SunSpec Gerät gefunden wird. Falls sie ein bestimmtes SunSpec Modell benötigen (und andere ausschließen möchten), können Sie mittels "SunSpec Modell Index" dafür sorgen, dass der Charging Manager die Register der davorliegenden Modelle überspringt. Mehr über das jeweilige SunSpec Start Register und die Reihenfolge der SunSpec Modelle im Ihrem Gerät finden Sie im Handbuch des Herstellers.

Der cFos Charging Manager versucht auch Speicher, die nach SunSpec auslesbar sind, zu finden. Falls Ihr Speicher SunSpec unterstützt, können Sie für diesen Zähler Geräte-Typ SunSpec wählen.

Als Adresse tragen Sie die IP Adresse ein, unter der der SMA Wechselrichter in Ihrem Heimnetz eingebucht ist. Port ist typischerweise 502, also z.B. 192.168.2.111:502. Id ist oft 3. Dann können Sie zunächst versuchen, als Gerätetyp 'SunSpec Solar Inverter' zu wählen. Falls der Wechselrichter so nicht (sinnvoll) auslesbar ist, können Sie den Gerätetyp 'SMA Inverter' versuchen.

E3/DC Geräte können auf verschiedene Art angesprochen werden. Sie sollten als erstes Gerätetyp 'SunSpec Solar Inverter' versuchen. Alternativ gibt es den E3/DC Simple Mode den Sie mit Gerätetyp 'E3/DC Solar Device' auswählen können. Geben Sie als Adresse die IP Adresse ein, unter der das Gerät in Ihrem Heimnetz eingebucht ist. Port ist 502, z.B. 192.168.2.111:502. Id vermutlich 1. Im Simple Mode müssen Sie zusätzlich unter 'Register oder Leistungsmesser' ein Register zum Auslesen des gewünschten Leistungswertes (der sich dann auf alle Phasen gemeinsam bezieht) oder eines Leistungsmessers (der erlaubt phasenbezogene Leistungswerte auszulesen) angeben. Gültige Werte für Leistungsmesser sind 0-7. Hier eine Liste der Register. Hinweis: Sie müssen im E3/DC Modbus und Modbus/TCP aktivieren.

Als Geräte-Typ wählen Sie 'SunSpec Solar Inverter'. Als Adresse die IP Adresse des Fronius Wechselrichter eingeben, gefolgt von :502 als Portnummer. Als Id verwendet Fronius typischerweise die 1 für den Wechselrichter und die 240 für den Smartmeter. Man kann auch die 200, 201, 202, 203 oder 204 probieren. Näheres s. Doku zum jeweiligen Gerät.

Kostal bietet in Verbindung mit Wechselrichtern einen Zähler, der den Netzbezug bidirektional messen kann. Als Geräte-Typ wählen Sie hierfür 'Kostal Powermeter'. Als Adresse die IP Adresse des Kostal Wechselrichter eingeben, Port ist oft 1502 (also z.B. 192.168.2.111:1502). Als ID wird oft 71 verwendet.

Hinweis: In fast allen Fällen ist es besser für Kostal Wechselrichter und Smartmeter den Geräte-Typ 'SunSpec Solar Inverter / Meter' zu wählen. Nur wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie 'Kostal Inverter HTTP' verwenden.
Als Geräte-Typ wählen Sie 'Kostal Inverter HTTP'. Als Adresse die IP Adresse des Kostal Wechselrichter eingeben. Die Version des Wechselrichters muss neu genug sein. Ggf. die firmware des Wechselrichters updaten. Getestet mit einem neuerem Piko 7.0.

Das KSEM kann man als Gerätetyp SunSpec mit seiner IP Adresse und Port 502 betreiben, z.B. 192.168.2.111:502. Als ID 0 eintragen.

Der SMA Homemanager überträgt seine Daten periodisch als UDP Multicast an alle Netzteilnehmer. Daher brauchen Sie keine Adresse angeben. Sie müssen darauf achten, dass Ihr Netz UDP Multicasts weiterleitet. Dies ist oft im WLAN geblockt und muss daher in Ihrem Router freigeschaltet werden.

Bei Geräten von SolarLog und Sonnen können Sie im Gerätetyp auswählen, welche Funktion das Gerät hat, z.B. 'SolarLog Production' oder 'Sonnen Production HTTP'. Dann geben Sie als Adresse die IP Adresse an, mit der das Gerät in Ihrem Heimnetz eingebucht ist. Bei SolarLog fügen Sie den Port 502 hinzu, z.B. 192.168.2.111:502, bei Sonnen stellen sie ein http:// voran, z.B. http://192.168.2.111.

Vielen Dank, Rainer Z., für diese Anleitung!
Es gibt zwei Möglichkeiten zur Einbindung: Modbus RTU (Zweidraht) und Modbus TCP (über das häusliche Netz). Dabei ist Modbus TCP zu wählen, wenn der Huawei-Dongle verwendet wird. Dieser stellt eine WLAN oder eine LAN-Verbindung zur Verfügung. Allerdings bereiten ältere Firmwareversionen oft Probleme. Huawei selbst empfiehlt für Modbus TCP folgende Firmwareversionen: Device Minimum Firmwareversion SDongleA-05 V1000R001C00SPC124, SUN2000L V2000R001C00SPC115, SUN2000MA V1000R001C00SPC139 (aktuell getestet mit Dongle Version V100R001C00SPC127 und Wechselrichterversion V100R001C00SPC141). Bei Bedarf den Installateur bitten, diese mit den verfügbaren Paketen von der FusionSolar-Webseite zu aktualisieren oder wenden Sie sich an eu_inverter_support (at) huawei.com. Der Wechselrichter kann auch vom Kunden aktualisiert werden, sofern der Zugang zum Installationsmenü besteht. Ebenso muss in diesem Installationsmenü Modbus TCP aktiviert werden:

  • Verbinden Sie das Mobiltelefon mit dem Wechselrichter über den Wi-Fi-Hotspot des Wechselrichters. Sofern nicht konfiguriert, befinden sich die Daten zum Hotspot als Aufkleber mit QR-Code auf den Dongle (Standard: SUN2000-xxxxxxxxxx)
  • Starten Sie die aktuelle FusionSolar-App
  • Bestätigen sie die Meldung „Zugriff fehlgeschlagen“
  • Drei-Punkte Menü (oben rechts) öffnen
  • Inbetriebnahme des Geräts wählen
  • Unter „Verbindungsaufzeichnung“ am Gerät (z. B. SUN2000-xxxxx-xx) anmelden. Sofern der Installateur die Parameter nicht verändert hat, ist das Passwort 00000a
  • Unter Einstellungen → Kommunikationskonfiguration → Dongle-Parametereinstellungen → Modbus TCP die Einstellung „Verbindung“ auf „Aktivieren (uneingeschränkt)“ setzen.
Funktioniert nach einer Dongle-Aktualisierung Modbus TCP nicht mehr, ist diese Modbus TCP Aktivierung zu wiederholen. Unter Wartung → „Gerät aktualisieren“ kann die Software der Geräte aktualisiert werden, mit Ausnahme des Dongles. Die Modbus TCP Abfragen sind bei Huawei etwas zeitkritisch, daher sollten keine zwei Instanzen Werte abfragen. Für solares Überschussladen ist der Zähler „Huawei SUN 2000 Meter“ zu wählen. Als IP ist die IP des Huawei Wechselrichters zu wählen, ebenso dessen ID (in den meisten Fällen 1). Der Port ist 502, also z.B. 192.168.2.111:502. Der Netzbezugszähler zeigt für Netzbezug negative und Einspeisung positive Werte an. Daher müssen Sie im cFos Charging Manager den Zähler in den Zählereinstellungen invertieren.

Hinweis: Beim cFos Power Brain Controller ist der COM Port immer COM1.