Anleitungen für einige Wallboxen, Zähler und Wechselrichter

Sie müssen für jeden Controller eine eindeutige Slave ID einstellen: cFos Charging Manager -> System Konfiguration -> Modbus

AdresseCOMx,9600,8,n,1
Slave ID1
Register2001
Typ16 bit word
Anzahl1
Zu schreibender WertNeue Slave ID
Schreibe-Funk16

Schreiben

Ab dann hört der Controller nur noch auf die neue Slave ID. Danach beschreiben Sie ein Register >= 2000 (z.b. das Register 2001 nochmal mit der neuen Slave ID). Dann bleibt der Wert nach dem Neustart erhalten.

Alle DIP-Schalter und Drehschalter auf Standard. Den Drehschalter für den maximalen Strom auf der Hauptplatine auf 5 stellen (16A / 11kW). Mit DIP S4 nach der Tabelle im Handbuch gewünschte Modbus Slave ID einstellen. Im Charging Manager als Adresse COMx,19200,8,e,1 eintragen.

In cFos Charging Manager -> Konfiguration

AdresseCharge Point ID, wie in der Wallbox konfiguriert
IDConnector ID, wie in der Wallbox konfiguriert

In cFos Charging Manager -> cFos Power Brain Konfiguration: "Wallbox als OCPP Client" aktivieren.

IDWie im Charging Manager konfiguriert (die Connector ID ist immer 1)
ServerURL Ihres OCPP-Backends, einschließlich Port-Nummer, z.B. http://192.168.2.115:19520/. Der "/" am Ende kann je nach Backend wichtig sein - beim cFos Charging Manager ist die Port-Nummer immer 19520

Der Drehschalter des TWC muss auf "F" gestellt werden.
Achtung: Sie müssen die beiden Verbindungsdrähte zur Wallbox u.U. tauschen, wenn Sie keine Rückmeldung erhalten.
In cFos Charging Manager -> System-Konfiguration -> Tesla TWC

Finde ID

Es wird versucht, die ID des Tesla TWC zu ermitteln. Währenddessen darf nur ein TWC angeschlossen sein. Die ID is 4-stellig (in Hex).
In cFos Charging Manager -> Konfiguration

Adresse / IDDie gefundenen Werte (COM-Adresse / ID) hier eingeben

Modbus Port ist immer 502. Die Slave ID is normalerweise 255. Bei Phoenix Contact könnte es auch 180 sein.
Der cFos Charging Manager sollte auch mit den "Pro" Modellen von Wallbe (d.h. denen mit eingebautem Zähler) laufen. Wir suchen noch jemanden, mit dem wir das testen können. Bitte gerne bei uns melden!

OCPP: Einrichtung über die innogy eConfig App

Ist eine Verbindung zur Wallbox über die innogy eConfig App hergestellt, klickt man zur Einrichtung der Konfiguration auf "Geschäftlich / Kommerziell". Bei der Auswahl des Backends wählt man "3rd Party Backend". Beim Netzwerk ist je nach Anschluss WLAN oder LAN zu wählen, bei WLAN ist zusätzlich noch die SSID und das WLAN-Passwort einzutragen. Nachdem sich die Wallbox mit dem Netzwerk verbunden hat, kann zum Schluss das Backend konfiguriert werden. Als Backend URL trägt man ws://x.x.x.x:p/ ein, wobei x.x.x.x für die IP des cFos Lademanagers im Netzwerk steht, also z.B. 192.168.2.111, und "p" steht für den Port, der verwendet werden soll (z.B. 19500). Im Beispiel lautete die Adresse also ws://192.168.2.111:19500/. Soll die Verbindung zum Backend SSL-verschlüsselt aufgebaut werden, ist am Anfang der URL das "ws" durch ein "wss" zu ersetzen. Unter "ChargeBox ID" wird der Name eingetragen, unter dem sich die Wallbox beim Backend meldet, also z.B. LP000123 oder CP456. Soll sich die Wallbox zusätzlich durch ein Passwort authentifizieren, kann dieses optional angegeben werden. In diesem Fall muss der Nutzername den gleichen Wert wie das Feld ChargeBox ID enthalten.

OCPP: Einrichtung über das Web-Interface der Wallbox (ab Firmware-Version 1.3.26)

Die aktuelle Firmware-Version wird in der innogy eConfig App angezeigt, nachdem sie sich mit der Wallbox verbunden hat. Das Web-Interface ist per HTTPS (Port 443) unter der IP-Adresse der Wallbox zu erreichen. Zunächst muss wie oben beschrieben eine Verbindung zum Netzwerk hergestellt werden. Dann ist mittels des verwendeten Routers die IP-Adresse der Wallbox zu ermitteln (z.B. 192.168.2.111). Über einen Browser kann dann das Web-Interface aufgerufen werden. Bitte Zertifikatwarnungen ignorieren. Die Anmeldung mit "admin" und als Passwort die PUK der eBox eingeben.
Die OCPP-Konfiguration erfolgt im Menü "ECU", Untermenü "OCPP". Unter ChargeBox Identity wird ein Name gewählt, unter dem sich die eBox beim OCPP-Backend meldet, also z.B. LP000123 oder CP456. Bei der End-Point URI wird URI des OCPP-Backends eingetragen, also z.B. ws://192.168.2.111:19500/ für unverschlüsselte oder wss://192.168.2.111:19500/ für verschlüsselte Verbindungen. Soll sich die eBox zusätzlich mit einem Kennwort authentifizieren, so kann dieses unter "Kennwort" eingetragen werden. In diesem Fall muss der Benutzername gleich der ChargeBox Identity sein. Alle anderen Parameter können auf den Default-Werten belassen werden. Der Parameter "Verwendung relativer Zählerstände" sollte nicht aktiviert sein. Der Parameter "Server Zertifikat validieren" darf nicht aktiviert sein. Mit "OK" werden die Einstellungen übernommen. Gegebenenfalls die eBox über das Menü "System -> Reset -> Router Neustart" neu starten.

innogy eBox über Modbus TCP am cFos Lademanager betreiben

Ab Firmware 1.3.26 kann die innogy eBox auch über Modbus TCP betrieben werden. Welche Firmware-Version vorliegt, kann mittels der innogy eConfig App abgefragt werden. Das Web-Interface der eBox ist wie oben beschrieben einrichten und aufrufen. Die Modbus-Einstellungen erfolgen im Menü LDP1 -> Lastmanagement. Als Loadmanagement-Type wählt man modbus_tcp. Als Interface das zu verwendende Netzwerk auszuwählen, also net1 für LAN1, net2 für LAN2 und wlan1 für das WLAN-Netzwerk. Unter Port kann der zu verwendende TCP-Port gewählt werden. Für Modbus ist dies standardmäßig 502. Mit "OK" werden die Einstellungen übernommen. Gegebenenfalls die eBox über das Menü "System -> Reset -> Router Neustart" neu starten.

Leider ist uns derzeit kein Modbus Register zum Auslesen der geladenen kWh bekannt. Für Hinweise hierzu sind wir dankbar!

Als Geräte-Typ wählen Sie 'Kostal Inverter HTTP'. Als Adresse die IP Adresse des Kostal Wechselrichter eingeben. Die Version des Wechselrichters muss neu genug sein. Ggf. die firmware des Wechselrichters updaten. Getestet mit einem neuerem Piko 7.0.

Als Geräte-Typ wählen Sie 'SunSpec Solar Inverter'. Als Adresse die IP Adresse des Fronius Wechselrichter eingeben, gefolgt von :502 als Portnummer. Als Id verwendet Fronius typischerweise die 1 für den Wechselrichter und die 240 für den Smartmeter. Man kann auch die 200, 201, 202, 203 oder 204 probieren. Näheres s. Doku zum jeweiligen Gerät.

Hinweis: Beim cFos Power Brain Controller ist der COM Port immer COM1.