Dokumentation

Anleitungen für einige Wallboxen, Zähler und Wechselrichter

Sie müssen für jeden Controller eine eindeutige Slave ID einstellen: cFos Charging Manager -> System Konfiguration -> Modbus

AdresseCOMx,9600,8,n,1
Slave ID1
Register2001
Typ16 bit word
Anzahl1
Zu schreibender WertNeue Slave ID
Schreibe-Funk16

Schreiben

Ab dann hört der Controller nur noch auf die neue Slave ID. Danach beschreiben Sie ein Register >= 2000 (z.b. das Register 2001 nochmal mit der neuen Slave ID). Dann bleibt der Wert nach dem Neustart erhalten.

Alle DIP-Schalter und Drehschalter auf Standard. Den Drehschalter für den maximalen Strom auf der Hauptplatine auf 5 stellen (16A / 11kW). Mit DIP S4 nach der Tabelle im Handbuch gewünschte Modbus Slave ID einstellen. Im Charging Manager als Adresse COMx,19200,8,e,1 eintragen.

Bei den neueren Modellen connect.home, connect.business, connect.solar muss die RFID Karte in der Box angelernt werden, damit diese das Laden autorisiert. Im Charging Manager dann für den Benutzer keine RFID mit der Funktion "Laden autorisieren" anlegen bzw. der Box zuordnen.

In cFos Charging Manager -> Konfiguration

AdresseCharge Point ID, wie in der Wallbox konfiguriert
IDConnector ID, wie in der Wallbox konfiguriert

In cFos Charging Manager -> cFos Power Brain Controller Konfiguration: "Wallbox als OCPP Client" aktivieren.

IDWie im Charging Manager konfiguriert (die Connector ID ist immer 1)
ServerURL Ihres OCPP-Backends, einschließlich Port-Nummer, z.B. http://192.168.2.115:19520/. Der "/" am Ende kann je nach Backend wichtig sein - beim cFos Charging Manager ist die Port-Nummer immer 19520

Der Drehschalter des TWC muss auf "F" gestellt werden.
Achtung: Sie müssen die beiden Verbindungsdrähte zur Wallbox u.U. tauschen, wenn Sie keine Rückmeldung erhalten.
In cFos Charging Manager -> System-Konfiguration -> Tesla TWC

Finde ID

Es wird versucht, die ID des Tesla TWC zu ermitteln. Währenddessen darf nur ein TWC angeschlossen sein. Die ID is 4-stellig (in Hex).
In cFos Charging Manager -> Konfiguration

Adresse / IDDie gefundenen Werte (COM-Adresse / ID) hier eingeben

Modbus Port ist immer 502. Die Slave ID is normalerweise 255. Bei Phoenix Contact könnte es auch 180 sein.
Der cFos Charging Manager sollte auch mit den "Pro" Modellen von Wallbe (d.h. denen mit eingebautem Zähler) laufen. Wir suchen noch jemanden, mit dem wir das testen können. Bitte gerne bei uns melden!

OCPP: Einrichtung über die innogy eConfig App

Ist eine Verbindung zur Wallbox über die innogy eConfig App hergestellt, klickt man zur Einrichtung der Konfiguration auf "Geschäftlich / Kommerziell". Bei der Auswahl des Backends wählt man "3rd Party Backend". Beim Netzwerk ist je nach Anschluss WLAN oder LAN zu wählen, bei WLAN ist zusätzlich noch die SSID und das WLAN-Passwort einzutragen. Nachdem sich die Wallbox mit dem Netzwerk verbunden hat, kann zum Schluss das Backend konfiguriert werden. Als Backend URL trägt man ws://x.x.x.x:p/ ein, wobei x.x.x.x für die IP des cFos Charging Managers im Netzwerk steht, also z.B. 192.168.2.111, und "p" steht für den Port, der verwendet werden soll (z.B. 19500). Im Beispiel lautete die Adresse also ws://192.168.2.111:19500/. Soll die Verbindung zum Backend SSL-verschlüsselt aufgebaut werden, ist am Anfang der URL das "ws" durch ein "wss" zu ersetzen. Unter "ChargeBox ID" wird der Name eingetragen, unter dem sich die Wallbox beim Backend meldet, also z.B. LP000123 oder CP456. Soll sich die Wallbox zusätzlich durch ein Passwort authentifizieren, kann dieses optional angegeben werden. In diesem Fall muss der Nutzername den gleichen Wert wie das Feld ChargeBox ID enthalten.

OCPP: Einrichtung über das Web-Interface der Wallbox (ab Firmware-Version 1.3.26)

Die aktuelle Firmware-Version wird in der innogy eConfig App angezeigt, nachdem sie sich mit der Wallbox verbunden hat. Das Web-Interface ist per HTTPS (Port 443) unter der IP-Adresse der Wallbox zu erreichen. Zunächst muss wie oben beschrieben eine Verbindung zum Netzwerk hergestellt werden. Dann ist mittels des verwendeten Routers die IP-Adresse der Wallbox zu ermitteln (z.B. 192.168.2.111). Über einen Browser kann dann das Web-Interface aufgerufen werden. Bitte Zertifikatwarnungen ignorieren. Die Anmeldung mit "admin" und als Passwort die PUK der eBox eingeben.
Die OCPP-Konfiguration erfolgt im Menü "ECU", Untermenü "OCPP". Unter ChargeBox Identity wird ein Name gewählt, unter dem sich die eBox beim OCPP-Backend meldet, also z.B. LP000123 oder CP456. Bei der End-Point URI wird URI des OCPP-Backends eingetragen, also z.B. ws://192.168.2.111:19500/ für unverschlüsselte oder wss://192.168.2.111:19500/ für verschlüsselte Verbindungen. Soll sich die eBox zusätzlich mit einem Kennwort authentifizieren, so kann dieses unter "Kennwort" eingetragen werden. In diesem Fall muss der Benutzername gleich der ChargeBox Identity sein. Alle anderen Parameter können auf den Default-Werten belassen werden. Der Parameter "Verwendung relativer Zählerstände" sollte nicht aktiviert sein. Der Parameter "Server Zertifikat validieren" darf nicht aktiviert sein. Mit "OK" werden die Einstellungen übernommen. Gegebenenfalls die eBox über das Menü "System -> Reset -> Router Neustart" neu starten.

innogy eBox über Modbus TCP am cFos Charging Manager betreiben

Ab Firmware 1.3.26 kann die innogy eBox auch über Modbus TCP betrieben werden. Welche Firmware-Version vorliegt, kann mittels der innogy eConfig App abgefragt werden. Das Web-Interface der eBox ist wie oben beschrieben einrichten und aufrufen. Die Modbus-Einstellungen erfolgen im Menü LDP1 -> Lastmanagement. Als Loadmanagement-Type wählt man modbus_tcp. Als Interface das zu verwendende Netzwerk auszuwählen, also net1 für LAN1, net2 für LAN2 und wlan1 für das WLAN-Netzwerk. Unter Port kann der zu verwendende TCP-Port gewählt werden. Für Modbus ist dies standardmäßig 502 oder 5555. Mit "OK" werden die Einstellungen übernommen. Gegebenenfalls die eBox über das Menü "System -> Reset -> Router Neustart" neu starten.

Leider ist uns derzeit kein Modbus Register zum Auslesen der geladenen kWh bekannt. Für Hinweise hierzu sind wir dankbar!

Hier benötigen Sie eine Zweidrahtverbindung mit gedrilltem Kabel (Klingeldraht, Netzwerkkabel). Im Gehäuse der eMH1 finden Sie eine RJ12 Buchse, die an der Platine an RS485 angeschlossen ist. Die (mittleren beiden) Pins 3 und 4 sind Modbus A und B. Sie benötigen also einen Adapter von RJ12 zu Zweidraht. Da A und B bei Modbus nicht spezifiziert sind, müssen Sie u.U. die Adern vertauschen, falls die Wallbox nicht erreichbar ist. Adresse ist COM1,38400,8,E,1 (unter Windows und Raspberry evtl. anderer COM Port, z.B. COM3). Sie müssen ggf. im ABL Konfigurationsprogramm confcab die Wallbox auf "Standalone" stellen. Die Modbus ID hier auch kann bei Bedarf auf Werte von 1 bis 16 eingestellt werden.

Diese Wallboxen sollten über OCPP angebunden werden. Sie verfügen über 2 Konnektoren, d.h. pro Konnektor muss eine Wallbox Kachel eingerichtet werden. Der 2. Konnektor ist 120 Grad phasengedreht. Dies teil die Wallbox dem Charging Manager aber nicht mir, so dass man beim Einrichten daran denken muß, die Phasendrehung des zweiten Konnektor auf 120 Grad zu stellen.

Geben Sie im cFos Charging Manager im Feld Adresse die Seriennummer der Wallbox (z.B. EH123ABC) an. Das Feld ID ist ohne Bedeutung. In der Easee-Konfiguration unter easee.cloud des zugehörigen Standorts wählen Sie als technischer Betreiber 'cFos eMobility'. RFIDs können von Charging Manager nur gelesen werden, wenn die Zugriffsberechtigung der Ladestation in der Easee-Konfiguration auf 'privat' gesetzt wird.

Als Adresse geben Sie die IP Adresse an, unter der die go-e in Ihrem Heimnetz erreichbar ist.

Als Adresse geben Sie die IP Adresse an, unter der die Wallbox in Ihrem Heimnetz erreichbar ist. Um das KEBA UDP Protokoll zu aktivieren, müssen Sie in der Wallbox den DIP Schalter 1.3 auf "on" stellen. Die x-series können Sie auch per OCPP einbinden. Die Green Edition unterstützten wir nur mit Modbus.

Als Adresse geben Sie die IP Adresse an, unter der die Wallbox in Ihrem Heimnetz erreichbar ist. Alternativ können Sie sie auch per OCPP einbinden.

Einbindung über Modbus: OCPP evtl. deaktivieren, free charging deaktivieren, Modbus aktivieren, Modbus Register Set TQ-DM100 auswählen. Dann die Wallbox unter Port 502 ansprechen, z.B. als Adresse 192.168.2.111:502 angeben. Alternativ können Sie sie auch per OCPP einbinden: Websockets JSON OCPP backend URL (inkl. Port) des cFos Charging Managers eintragen, z.B. ws://192.168.2.123:19500/, dann das Laden mit einer RFID starten.

Zuletzt erfolgreich getestet mit Autoaid Firmware 1.1.805. Um die Box einzurichten, die App EVSE Mesh im App Store laden. Statt des EN+ Backends muss als IP Adresse und Port die des cFos Charging Managers angegeben werden. Wäre die IP Adresse des cFos Charging Manager 192.168.2.100 und der Port 19520, muss man in der Autoaid Wallbox eingeben: http://192.168.2.100 (unverschlüsselt) und https://192.168.2.100 (versclüsselt). Port: 19520. Möglicherweise geht statt "http://" bzw. "https://" auch "ws://" bzw. "wss://". Verschlüsselte Verbindungen sind derzeit ungetestet. Im cFos Charging Manager muss als Gerätetyp "EVSE with OCPP" ausgewählt werden und als Adresse die OCPP Charging Point ID der Autoaid Intelligent angegeben werden. Die Charge Point Id ist die Seriennummer der Wallbox beginnend mit SN. Sie wird in der App angezeigt.

Im Setup der Wallbox die Identifizierung auf "inaktiv" setzen. Ladestations-Typ auf "Insellösung". Eventuell muss eine feste IP Adresse zugewiesen werden, damit die Wallbox im LAN verfügbar ist (eventuell DHCP Server der Wallbox deaktivieren). Unter "Energiemanagement" die Optionen "Ladestrom gedrosselt" auf 6A und "lokale Leistungsreduzierung" auf 16A stellen. Evtl. unter Modbus nur ein Ladepunkt möglich. Im cFos Charging Manager die Adresse der Wallbox angeben und Port 502, z.B. 192.168.2.111:502, ID auf 255 stellen. Wenn man die Wallbox mit OCPP betreiben möchte, als URL des backends ein ws:... angeben, kein wss:

Sie können als Geräte-Typ Mennekes Amtron wählen, da diese Wallbox über den gleichen controller der Firma ebee bzw. Bender verfügt.

OCPP: Sie müssen in der OCPP Konfiguration des Hyperchargers den Parameter "AllowMaxChargingProfile" auf "true" setzen, damit der cFos Charging Manager den Ladestrom via OCPP steuern kann.
Modbus: Neue Hypercharger ab Version 4.0 (HYC_400) haben gute Modbus Unterstützung. Der Modbus TCP server muss aktiviert sein und das Schreiben per Modbus erlaubt sein. Sie sollten den failsafe timeout auf 180sec oder höher stellen. Zusätzlich muss in den Einstellungen der Kachel unter "Stecker" die Konnektor-Nummer, beginnend mit 0, eingetragen werden.

Modbus: Sie müssen in der Ladestation Modbus aktivieren (BigEndian). Die Modbus ID 1 wird für globale Werte, wie Seriennummer verwendet. Die Modbus ID 2 ist die erste Ladestation bzw. der erste Stecker eines Schnellladers, Modbus ID 2, die zweite Ladestation, usw. Als Stecker Nummer normalerweise 0 eintragen. Über Modbus wird nur die Gesamtladeleistung übermittelt, d.h. die genaue Phasennutzung sollte im Charging Manager in dem Parameter "Phasen" eingestellt werden.

Der SMA EV Charger wird per HTTP gesteuert. Zum Setzen des Ladestroms nutzt der cFos Charging Manager den Parameter "Parameter.Inverter.AcALim". Dieser könnte vom SMA Charger in sein flash memory gespeichert werden, das aber nur eine begrenzte Anzahl Schreibzyklen erlaubt. Wir haben bei SMA vergeblich nachgefragt, ob das Setzen des Ladestroms diesen Speicher verschleißt und haben deshalb einen Parameter namens "Update-Verzögerung" in unser Setup eingebaut. Dieser verzögert die Erhöhung des Ladestroms nach dem letzten Setzen um die eingestellte Anzahl Sekunden. Erniedrigt wird immer sofort. Sie können diesen Parameter nach Ihrem Ermessen als Kompromiss zwischen schneller Regelung und geringem Verschleiß selbst bestimmen.

Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten auf dem TerraConfig Service Portal an. Dort richten Sie einen weiteren OCPP-Server ein. Geben Sie einen beliebigen Namen an, der die Konfiguration eindeutig beschreibt. Wählen Sie "ws" für unverschlüsselte und "wss" für verschlüsselte Verbindungen. Wenn Lademanager und Wallbox sich im selben lokalen Netzwerk befinden, reichen in der Regel unverschlüsselte Verbindungen. Wenn Sie verschlüsselte Verbindungen wählen, vergewissern Sie sich, dass im Charging Manager unter "Einstellungen" das Feld "OCPP Server TLS" auf "An" oder "Erkennen" steht. Notieren Sie auch den dort eingetragenen "OCPP Server Port" (standardmäßig 19520). In der TerraConfig geben Sie unter URL die IP-Adresse des Charging Managers ein, gefolgt von einem Doppelpunkt und dem OCPP Server Port, also z.B. 192.168.178.42:19520. Als Protokoll wählen Sie in TerraConfig "OCPP 1.6-J". Speichern Sie diese Einstellungen.

In der TerraConfig App, über die Sie Ihre Wallbox konfigurieren, wählen Sie bei den OCPP-Einstellungen das soeben angelegte OCPP-Serverprofil, das dort in der Liste der angebotenen Profile nun auftauchen sollte.

Falls nicht schon geschehen, fügen Sie im Charging Manager eine neue Wallbox hinzu. Als Geräte-Typ wählen Sie "EVSE with OCPP 1.6". Unter Adresse tragen Sie die Seriennummer Ihrer Wallbox ein, also z.B. TACW2241234G5678. Das Feld ID entspricht der Connector-ID, bei Wallboxen mit einem Connector stets "1". Speichern Sie diese Einstellungen.

In der Kachel zur angelegten Wallbox sollte die erste Zeile zunächst "Offline / Aus" anzeigen. Eine erfolgreiche Verbindung der Wallbox zum Charging Manager erkennen Sie daran, dass diese Zeile zu "Warten / Aus" wechselt. Ferner steht zunächst ganz unten in der Kachel "EVSE OCPP". Nach erfolgreicher Verbindung werden dort detaillierte Informationen zur Wallbox (Hersteller, Modell, Firmware, Seriennummer) angezeigt.

Modbus: Derzeit scheint der TCP Stack der ABB Terra nicht richtig zu funktionieren. Sie können versuchen im cFos Charging Manager die Option "TCP Verbindung halten" aktivieren. Vielleicht läuft es dann besser. Unter Modbus gibt es keinen Zähler die insgesamt geladenen kWh. Empfehlung ist daher mit der ABB Terra OCPP zu nutzen.

Wallboxen, die in die Chargepoint Cloud (has·to·be) eingebunden sind, z.B. CP4320. Wählen Sie in der Gerätekonfiguration unter Geräte-Typ "ChargePoint" aus. Unter Adresse tragen Sie die ChargePoint Stations-ID im Format CPNID:StationIdentifier ein, also z.B. "2:1234567". Ist die Stations-ID nicht bekannt, kann unter Adresse auch die Seriennummer, die MAC-Adresse oder der Name der Station eingetragen werden. In diesem Fall muss die Angabe die Station eindeutig identifizieren. Unter ID wählen Sie die Portnummer aus. Bei Ladesäulen mit einem Connector ist die Portnummer stets 1. In die Felder Benutzer und Passwort tragen Sie Ihre Anmeldedaten zur ChargePoint Cloud ein. Unter Phasen müssen Sie auswählen, welche Phasen tatsächlich angeschlossen sind. Der Charging Manager kann die Phasennutzung nicht ermitteln, da die Cloud nicht die nötigen Messwerte liefert. Messwerte werden mit Verzögerungen von bis zu 5min übertragen. Richten Sie deshalb ausreichend Regelreserve ein.

Die eHome wird mit Modbus RTU angebunden. Wählen Sie als COM Parameter 9600,8,e,1. Es könnte aber auch 19200, statt 9600 und n statt e und 2 statt 1 stop bit benötigt werden. Die Modbus ID ist standardmäßig 1. Wenn Sie mehrere Wallboxen verwenden, müssen Sie die Modbus ID der Wallboxen durch Schreiben des Registers 0 auf eindeutige Werte stellen. In den Wallbox Einstellungen des cFos Charging Managers muss bei dieser Wallbox die Option "Laden aktivier lassen" eingeschaltet werden, da die Wallbox sonst im deaktivierten Zustand nicht merkt, ob das Ladekabel eingesteckt ist.

Anbindung per OCPP: Das Lastmanagement per OCPP muss in der Circontrol eVolve aktiviert werden. Dazu muss im Konfigurationsmenü der Wallbox unter "Configuration", Unterpunkt "Charge", das Feld "Power Balance" auf "enabled" gestellt werden. Anschließend ist dort "OCPP Smart Charging" auszuwählen.

Bei dieser Wallbox muss in deren Web UI unter Lastmanagement der Parameter Ladestrom PWM auf 0 gesetzt werden.

Anbindung per OCPP: In der OCPP-Konfiguration der Wallbox wird die IP-Adresse des cFos Charging Managers (z.B. 192.168.178.42) und der darin eingestellte OCPP Server Port (z.B. 19520) wie folgt angegeben: ws://192.168.178.42:19520/
Ferner notieren Sie den in der Konfiguration der Wallbox unter "Customer Ident Nr." eingetragenen Wert. Diesen tragen Sie im Charging Manager in der Gerätekonfiguration im Feld "Adresse" ein. Als Geräte-Typ wählen Sie dort "EVSE with OCPP 1.6"

Bitte in die Vestel Wallbox mindestens die firmware v3.89 einspielen. Modbus: Die Vestel verwendet als Port standardmäßig die 502. Als Adresse muss also z.B. 192.168.1.111:502 angegeben werden. ID ist 255.

Die Default-Ladeleistung muss im Konfigurations UI des Chargers auf 1kW gesetzt werden. (Selbst) Dann lässt sich diese Ladestation nicht vollständig ausschalten, sondern lädt immer mit mindestens 250W.

Im Web UI der Wallbox den Parameter "Card Type" von "Start/Stop" auf "Billing Card" umstellen.

S0-Zähler lösen mit einem Schaltausgang eine bestimmte Anzahl Pulse pro kWh aus. Die Anzahl der Pulse pro kWh muss richtig eingestellt sein. Die Verkabelung erfolgt mit gedrilltem Zweidraht (Klingeldraht, Telefonleitung, Netzwerkkabel). Da die Schaltausgänge normalerweise Halbleiterausgänge sind, müssen evtl. die S0-Leitungen am Zähler getauscht werden. Vermeiden Sie beim Anschluss an den cFos Power Brain Controller 12V-Kurzschlüsse, die zur Zerstörung des Controllers führen können. Hier ausführliche Infos zu S0-Zählern.

Wählen Sie den entsprechenden Zählertyp und verkabeln Sie mittels Zweidrahtleitung (Telefonleitung / Netzwerkkabel) die Kontakte A mit A und B mit B und spannen so einen Bus auf. Bei Leitungslängen ab 10m empfehlen wir Abschlusswiderstände von 120 Ohm, 1/4 Watt an beiden Enden des Bus. Da A und B nicht standardisiert sind, müssen Sie u.U. die Adern tauschen. Jedes Gerät am Bus mit eine eindeutige ID haben, die Sie zusätzlich zur Adresse eintragen müssen. Als Adresse tragen Sie COMx,baud,bits,parity,stops ein, z.B. COM1,9600,8,N,1 wobei x der COM Port ist, an dem Ihre Zweidrahtleitung hängt: Beim cFos Power Brain Controller immer COM1. Bei Windows und Raspberry müssen Sie den COM Port Ihres RS485 Adapters herausfinden. Baud, bits, parity, stops entnehmen Sie der Anleitung des Zählers. Bei ABB meist 19200,8,N,1, bei Eastron 9600,8,N,1, bei Orno und ZZ4 D513020 9600,8,E,1. Jedes Gerät an Modbus RTU (Zweidraht) muss eine eindeutige ID haben. Wenn Sie mehrere Geräte an einem Bus betreiben, müssen Sie unter Umständen die ID in den Geräten umstellen. Dies geht entweder mittels der Bedienknöpfe des Zählers oder mit dem Modbus UI im Charging Manager unter "Konfiguration".

Wählen Sie für den Bauer BSM als Geräte-Typ SunSpec, den COM Port, an dem Sie die 2-Drahtverbindung angeschlossen haben. Als Schnittstellenparameter 19200,8,E,1 und als ID die 42. Wenn Sie im Zähler andere Parameter eingestellt haben, wählen Sie diese entsprechend.

Der Powerfox Zähler sendet seine Daten in die Cloud des Herstellers. Diese können Sie dann mit dem cFos Charging Manager wieder abrufen. Als Adresse geben Sie ein: https://user:pwd@backend.powerfox.energy/api/2.0/my/main/current. Hierbei ist 'user' Ihr Benutzername und 'pwd' Ihr Passwort. Enthält Ihr Benutzername ein @ müssen Sie dies durch %40 ersetzen, z.B. wird aus claus@example.com ein claus%40example.com. In einer URL dürfen bestimmte Sonderzeichen nicht vorkommen. Diese müssen Sie mittels % Kodierung schreiben, z.B. ? durch %3f ersetzen.

Der Shelly 3EM wird ins Hausnetz eingebucht und kann dann per HTTP API angesprochen werden. Adresse ist dann z.B. http://user:pwd@192.168.2.111. Hierbei ist 'user' Ihr Benutzername und 'pwd' Ihr Passwort (enthält Ihr Benutzername ein @ müssen Sie dies durch %40 ersetzen, z.B. wird aus claus@example.com ein claus%40example.com).

Wählen Sie als Gerätetyp "Elgris Smartmeter". Der Zähler kann mittels Modbus TCP eingebunden werden. Als Adresse tragen Sie die ein, mit der Zähler im Hausnetz eingebucht ist und Port 502, also z.B. 192.168.2.111:502. Id ist meist 1.

Wir empfehlen bei PV Equipment immer zuerst Gerätetyp 'SunSpec Solar Inverter' zu probieren. Tragen Sie als Adresse die IP Adresse ein, unter der das Gerät in Ihrem Heimnetz eingebucht ist. Port ist oft 502 (oder 1502), z.B. 192.168.2.111:502. Eventuell müssen Sie noch die ID richtig eintragen, da manche Hersteller unter bestimmten IDs unterschiedliche Geräte einblenden( z.B. Fronius, siehe weiter unten). Falls nötig, s. dazu deren Herstellerdokumentation. Bei manchen Geräten muss auch Modbus TCP freigeschaltet werden. Bei SMA stellen Sie im Charging Manager als ID die ID des Gerätes plus 123 ein (z.B. die 126, falls im SMA Gerät die 3 konfiguriert ist).
SunSpec arbeitet immer mit big-endian Werten. Stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät auf "big-endian" eingestellt ist, z.B. bei Kostal.
SunSpec ist eine Standardisierung für verschiedene Geräte Modelle. Es können in einem Gerät mehrere Modelle abgebildet sein, die Sie (falls nötig) auswählen können. Hier Infos zu SunSpec Parametern. Sie können zusätzlich das SunSpec Start-Register konfigurieren, falls die IP Adresse des Geräts stimmt, aber kein SunSpec Gerät gefunden wird. Falls sie ein bestimmtes SunSpec Modell benötigen (und andere ausschließen möchten), können Sie mittels "SunSpec Modell Index" dafür sorgen, dass der Charging Manager die Register der davorliegenden Modelle überspringt. Mehr über das jeweilige SunSpec Start Register und die Reihenfolge der SunSpec Modelle im Ihrem Gerät finden Sie im Handbuch des Herstellers.
Bei Solaredge können Sie als SunSpec Start Register noch 40121, 40295 und 40469, da Solaredge dort evtl. weitere Zähler eingeblendet hat.

Der cFos Charging Manager versucht auch Speicher, die nach SunSpec auslesbar sind, zu finden. Falls Ihr Speicher SunSpec unterstützt, können Sie für diesen Zähler Geräte-Typ SunSpec wählen.

Als Adresse tragen Sie die IP Adresse ein, unter der der SMA Wechselrichter in Ihrem Heimnetz eingebucht ist. Port ist typischerweise 502, also z.B. 192.168.2.111:502. Id ist oft 3. Mit dem Zählertyp "SMA Inverter" können Sie viele Wechselrichter auslesen. Allerdings empfehlen wir, die SMA Geräte mittels SunSpec auszulesen. Hierzu müssen Sie zu der im Gerät eingestellten Modbus ID 123 hinzuaddieren. Sie müssen beispielsweise bei einer im SMA Wechselrichter eingetragener Modbus ID von 3 im cFos Charging Manager dann als ID die 126 einstellen.
Speicher (z.B. Sunny Boy Storage / SBS) könnten als 1- oder 3-phasiger Wechselrichter unter SunSpec ansteuerbar sein. In diesem Falle liefert SMA negative Werte beim Aufladen und positive beim Entladen. Hier müssen Sie in den Einstellungen der Zähler Kachel im Charging Manager dann als Faktor statt 1 eine -1 eintragen.

E3/DC Geräte können auf verschiedene Art angesprochen werden. Sie sollten als erstes Gerätetyp 'SunSpec Solar Inverter' versuchen. Alternativ gibt es den E3/DC Simple Mode den Sie mit Gerätetyp 'E3/DC Solar Device' auswählen können. Geben Sie als Adresse die IP Adresse ein, unter der das Gerät in Ihrem Heimnetz eingebucht ist. Port ist 502, z.B. 192.168.2.111:502. Id vermutlich 1. Im Simple Mode müssen Sie zusätzlich unter 'Register oder Leistungsmesser' ein Register zum Auslesen des gewünschten Leistungswertes (der sich dann auf alle Phasen gemeinsam bezieht) oder eines Leistungsmessers (der erlaubt phasenbezogene Leistungswerte auszulesen) angeben. Gültige Werte für Leistungsmesser sind 0-7. Hier eine Liste der Register. Hinweis: Sie müssen im E3/DC Modbus und Modbus/TCP aktivieren.

Als Geräte-Typ wählen Sie 'SunSpec Solar Inverter / Meter'. Als Adresse die IP Adresse des Fronius Wechselrichter eingeben, gefolgt von :502 als Portnummer. Als Id verwendet Fronius typischerweise die 1 für den Wechselrichter (mit und ohne Batteriespeicher) und die 240 für das Smartmeter (man kann auch die 200, 201, 202, 203 oder 204) probieren. Batteriespeicher werden manchmal beim Inverter und manchmal beim Smartmeter mit eingeblendet. Näheres zum Setzen der Modbus ID siehe Doku zum jeweiligen Gerät. Wenn der cFos Charging Manager ein zusätzliches Modell für den Batteriespeicher findet, steht unter den erweiterten Infos in der Anzeige ein "+Bat". Fronius Hybrid Geräte blenden die Zähler der Batteriespeicher im SunSpec Modell für MPPT Module ein. Hier müssen Sie als SunSpec Modell "MPPT Module" wählen und als Modell Index typischerweise #3. Dann zeigt der Charging Manager die Lade- und Entladeleistung des Batteriespeichers an. Bei Hybrid Geräten kann die Anzeige der Wechselrichter Leistung manchmal ein Mix aus PV-Strings und Batteriespeicher sein. Um nur die solare Erzeugung zu ermitteln können Sie 1-2 Zähler vom Typ "Sunspec Solar Inverter / Meter" mit MPPT Modulen #1 (und #2) einrichten. Zusätzlich bieten wir Zählerdefinitionen "Fronius...HTTP" zum reinen Auslesen des Wechselrichters, Netzbezugszählers oder Batteriespeichers, falls bei Hybrid-Wechselrichtern via Modbus nur inkonsistente Werte ausgelesen werden können.

Kostal bietet in Verbindung mit Wechselrichtern einen Zähler, der den Netzbezug bidirektional messen kann. Als Geräte-Typ wählen Sie hierfür 'Kostal Powermeter'. Als Adresse die IP Adresse des Kostal Wechselrichter eingeben, Port ist oft 1502 (also z.B. 192.168.2.111:1502). Als ID wird oft 71 verwendet.

Hinweis: In fast allen Fällen ist es besser für Kostal Wechselrichter und Smartmeter den Geräte-Typ 'SunSpec Solar Inverter / Meter' zu wählen. Nur wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie 'Kostal Inverter HTTP' verwenden.
Als Geräte-Typ wählen Sie 'Kostal Inverter HTTP'. Als Adresse die IP Adresse des Kostal Wechselrichter eingeben. Die Version des Wechselrichters muss neu genug sein. Ggf. die firmware des Wechselrichters updaten. Getestet mit einem neuerem Piko 7.0.

Das KSEM kann man als Gerätetyp SunSpec mit seiner IP Adresse und Port 502 betreiben, z.B. 192.168.2.111:502. Als ID 0 eintragen.

Der SMA Homemanager überträgt seine Daten periodisch als UDP Multicast an alle Netzteilnehmer. Daher brauchen Sie keine Adresse angeben. Sie müssen darauf achten, dass Ihr Netz UDP Multicasts weiterleitet. Dies ist oft im WLAN geblockt und muss daher in Ihrem Router freigeschaltet werden.

Bei Geräten von SolarLog und Sonnen können Sie im Gerätetyp auswählen, welche Funktion das Gerät hat, z.B. 'SolarLog Production' oder 'Sonnen Production HTTP'. Dann geben Sie als Adresse die IP Adresse an, mit der das Gerät in Ihrem Heimnetz eingebucht ist. Bei SolarLog fügen Sie den Port 502 hinzu, z.B. 192.168.2.111:502, bei Sonnen stellen sie ein http:// voran, z.B. http://192.168.2.111.

Vielen Dank, Rainer Z., für diese Anleitung!
Es gibt zwei Möglichkeiten zur Einbindung: Modbus RTU (Zweidraht) und Modbus TCP (über das häusliche Netz). Dabei ist Modbus TCP zu wählen, wenn der Huawei-Dongle verwendet wird. Dieser stellt eine WLAN oder eine LAN-Verbindung zur Verfügung. Allerdings bereiten ältere Firmwareversionen oft Probleme. Huawei selbst empfiehlt für Modbus TCP folgende Firmwareversionen: Device Minimum Firmwareversion SDongleA-05 V1000R001C00SPC124, SUN2000L V2000R001C00SPC115, SUN2000MA V1000R001C00SPC139 (aktuell getestet mit Dongle Version V100R001C00SPC127 und Wechselrichterversion V100R001C00SPC141). Bei Bedarf den Installateur bitten, diese mit den verfügbaren Paketen von der FusionSolar-Webseite zu aktualisieren oder wenden Sie sich an eu_inverter_support (at) huawei.com. Der Wechselrichter kann auch vom Kunden aktualisiert werden, sofern der Zugang zum Installationsmenü besteht. Ebenso muss in diesem Installationsmenü Modbus TCP aktiviert werden:

  • Verbinden Sie das Mobiltelefon mit dem Wechselrichter über den Wi-Fi-Hotspot des Wechselrichters. Sofern nicht konfiguriert, befinden sich die Daten zum Hotspot als Aufkleber mit QR-Code auf den Dongle (Standard: SUN2000-xxxxxxxxxx)
  • Starten Sie die aktuelle FusionSolar-App
  • Bestätigen sie die Meldung „Zugriff fehlgeschlagen“
  • Drei-Punkte Menü (oben rechts) öffnen
  • Inbetriebnahme des Geräts wählen
  • Unter „Verbindungsaufzeichnung“ am Gerät (z. B. SUN2000-xxxxx-xx) anmelden. Sofern der Installateur die Parameter nicht verändert hat, ist das Passwort 00000a
  • Unter Einstellungen → Kommunikationskonfiguration → Dongle-Parametereinstellungen → Modbus TCP die Einstellung „Verbindung“ auf „Aktivieren (uneingeschränkt)“ setzen.
Funktioniert nach einer Dongle-Aktualisierung Modbus TCP nicht mehr, ist diese Modbus TCP Aktivierung zu wiederholen. Unter Wartung → „Gerät aktualisieren“ kann die Software der Geräte aktualisiert werden, mit Ausnahme des Dongles. Die Modbus TCP Abfragen sind bei Huawei etwas zeitkritisch, daher sollten keine zwei Instanzen Werte abfragen. Für PV-Überschussladen (solares Überschussladen) ist der Zähler „Huawei SUN 2000 Meter“ zu wählen. Als IP ist die IP des Huawei Wechselrichters zu wählen, ebenso dessen ID (in den meisten Fällen 1). Der Port ist 502, also z.B. 192.168.2.111:502. Der Netzbezugszähler zeigt für Netzbezug negative und Einspeisung positive Werte an. Daher müssen Sie im cFos Charging Manager den Zähler in den Zählereinstellungen invertieren.

Bei Victron können diverse Geräte unter einem "Modbus Steuergerät" eingebunden werden. Die Modbus ID bestimmt, welches Gerät erreicht wird. Sie müssen zunächst für Ihr Gerät anhand der Unterlagen von Victron bzw. in deren Weboberfläche (Remote Konsole) unter Einstellungen -> Dienste -> Modbus TCP -> Verfügbare Dienste ermitteln, welche Modbus ID die vom gewünschten Gerät ist.
Dann wählen Sie im cFos Charging Manager als Geräte-Typ das passende Gerät aus, tragen die IP Adresse und Port 502 als Adresse ein und stellen dann die passende Modbus ID als ID ein. Als Zählertyp im cFos Charging Manager stehen zur Auswahl "Victron Energy Meter" als Netzbezugszähler (bei Victron "Energy Meter") und "Victron Sys Battery" (der bei Victron unter "System" eingeblendete Batteriespeicher).

Als Adresse geben sie http://user:passwort@ip_address an, wobei user Ihr Benutzername, password Ihr Passwort für den Logger ist und ip_address die IP Adresse, mit der der Logger in Ihrem Hausnetz eingebucht ist, z.B. http://claus:test1234@192.168.2.111
Für Sofarsolar gibt es auch Geräte, die Modbus TCP oder Modbus RTU (Zweidraht) sprechen. Hier haben wir Zählerdefinitionen vorbereitet und suchen noch Leute, mit denen wir testen können.

Hinweis: Beim cFos Power Brain Controller ist der COM Port immer COM1.