Konzeption für ein Mehrfamilienhaus – Elektromobilität
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Liebe Wallbox-Profis, ich sitze gerade an der Planung von Wallboxen für ein Mehrfamilienhaus und möchte möglichst gut vorbereitet in die Gespräche mit den Elektrikern gehen. Zur Ausgangslage:
Geplant ist eine möglichst einfache und kostengünstige Ausstattung der 15 Stellplätze. Mindestens 9 der 15 Parkplätze sollen mit Wallboxen ausgerüstet werden, idealerweise eine pro Wohnung. Ich habe mich schon etwas bei KEBA eingelesen. So wie ich es verstanden habe, lässt sich mit P30 x-series und P30 c-series ein dynamisches Lastmanagement vergleichsweise günstig und wohl auch ohne M20 umsetzen. Mit der P40scheint es ebenfalls zu funktionieren; das wirkt auf mich nach dem neueren bzw. besseren Modell, allerdings wohl nur in Verbindung mit einem M20. Im PV-Forum bin ich auf cfos aufmerksam geworden, auch habe ich die Wallboxen bei der Liste förderfähiger Boxen der KfW gesehen. Mir ist wichtig, mit den Elektrikern nicht ganz offen, sondern mit konkreten Vorstellungen und beispielhaften Lösungsansätzen in die Planung zu gehen. Es muss nicht unbedingt KEBA sein, aber ich habe diese Wallboxen bereits im Einsatz gesehen und bislang den Eindruck, dass es sich um einen hochwertigen Hersteller handelt. Wie würde das bei cfos aussehen? Wichtig wäre mir vor allem ein System, das nach der Einrichtung möglichst wartungsarm bzw. idealerweise praktisch wartungsfrei läuft. Durch das Mieterstrommodell hat jede Wohnung bereits einen eigenen Zähler, an dem dann auch die jeweilige Wallbox der Wohnung angeschlossen würde. Eine zusätzliche Abrechnungslösung für die Wallboxen wäre daher aus meiner Sicht nicht erforderlich. Habt ihr mit solchen Konstellationen Erfahrung? Welche Hersteller oder Systemlösungen würdet ihr empfehlen? Besonders interessant wären für mich praxistaugliche, möglichst einfache und stabile Lösungen für Lastmanagement in so einem Setup. Vielen Dank schon mal!
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Hi, eine kleine Ergänzung: Für den iHome-Manager gibt es m.w. keine Zählerdefinition. Die müsste erst geschrieben werden. Das sollte aber machbar sein.
Du kannst die cfos-Charging-Manager herunterladen und z.b. auf Raspi oder Windows testen. Dann kannst du ausprobieren ob der iHome-Manager auslesbar ist, und ob du mit dem Charging-Manager klar kommst. https://www.cfos-emobility.de/de/cfos-charging-manager/download.htm markiert als Spam
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Es gibt in der Doku auf der Webseite ein paar Erwähnungen von Sungrow: Anleitungen für einige Wallboxen, Zähler und Wechselrichter Oder Du suchst im "Fragen und Antworten"-Forum nach Sungrow, gibt diverse Threads dazu. markiert als Spam
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Okay, danke für die ausführlichen Infos. Wo finde ich denn heraus, ob die cfos mit Sungrow spricht? Keba tuts nämlich leider nicht. Viel günstiger als eine Keba P30 ist die cFos PowerBrain Gen2 aber auch nicht. 700 vs 750€. Wenn dyn. Lastmanagement einfach läuft wäre es eine gute Alternative zu Keba. Um Updates kann ich mich ja ab und an kümmern. markiert als Spam
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Die cFos PowerBrain Gen2 erfüllt zumindest auf dem Papier die Anforderungen, abgesehen von einem wartungsfreien Betrieb. Man braucht immer jemanden, der sich z.B. um Softwareupdates kümmert, aber das gilt für jeden Wallbox-Hersteller. Einen Support durch cFos selbst kann man wohl vergessen, hier im Forum gibt es zumindest @Geotec als ausgewiesenen Experten. Elektriker mit cFos-Expertise sind kaum zu finden, ganz im Gegensatz zu Keba, die dafür aber wesentlich teurer sind. Mit der PowerBrain Gen2 sollte man ohne zusätzliche Hardware für dynamisches Lastmanagement auskommen, der eingebaute Charging Manager kann das, wobei eine Wallbox als Lastmanagement-Master und die anderen als Clients laufen. Überschussladen mit PV ist prinzipiell möglich, kann allerdings beliebig kompliziert in der Konfiguration werden, gerade im Mehrbenutzerbetrieb. Ich stehe gerade vor der Umsetzung einer ähnlichen Lösung in unserer Tiefgarage und wollte eigentlich als bereits bestehender Nutzer der PowerBrain diese als Lösung für alle Stellplätze empfehlen. Die Einrichtung bzw. Konfiguration sowie die Unterstützung des laufenden Betriebs macht mir allerdings ein wenig Bauchschmerzen, insbesondere weil ich hier Einzelkämpfer und "Single Point of Failure" wäre. Leider ist die Dokumentation seitens cFos teilweise lückenhaft und veraltet; die Software wird zwar aktiv gepflegt, hat aber trotzdem immer noch einige Bugs, insbesondere im Zusammenhang mit PV-Überschussladen und Phasenumschaltung. Einfaches Laden und Lastmanagement sollten aber funktionieren. markiert als Spam
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