Ich weiß nicht was letztendlich geholfen hat, ich habe Kostal Battery ausgewählt und die folgende Regel umgesetzet (Antwort vom Support)
Auffällig ist jedoch Ihre aktuelle PV-Überschussregel:
Dort ist eingestellt, dass die Regel noch 300 Sekunden weiter ausgeführt wird, auch wenn die Bedingung nicht mehr erfüllt ist.
Das bedeutet praktisch: Wenn der PV-Überschuss kurzzeitig nicht mehr ausreicht, lädt die Wallbox noch bis zu 300 Sekunden weiter.
Da ein Elektroauto nicht beliebig niedrig geregelt werden kann, wird dann weiterhin mit dem Mindestladestrom geladen.
Die fehlende Leistung kann in dieser Zeit aus dem Batteriespeicher kommen.
Das passt zu dem Verhalten, das Sie beobachten.
Bitte ändern Sie daher in der PV-Überschussregel den Wert:
Zeit (s), Regel weiter ausführen ohne erfüllte Bedingung
von aktuell: 300 auf: 0
oder, falls Sie etwas weniger empfindliche Regelung wünschen, auf einen kleinen Wert wie z. B.: 10 bis 30
Wenn Sie möglichst sicher verhindern möchten, dass der Speicher das Auto versorgt, empfehlen wir zusätzlich, den Startwert etwas konservativer zu setzen,
also nicht exakt auf 6500 mA, sondern z. B. auf: 7000 mA oder 7500 mA
Die Regel sollte also sinngemäß lauten:
- Bedingung: PV-Überschuss größer/gleich 7000–7500 mA
- Aktion: Solarstrom liefern
- „Beenden“ aktiviert
- Nachlaufzeit ohne erfüllte Bedingung: 0 Sekunden
Die Batteriesteuerung im Kostal Plenticore müssen Sie dafür nach unserer Einschätzung nicht auf „Extern Modbus TCP“ umstellen.
Wir würden die Einstellung zunächst auf „Intern“ belassen. Eine externe Batteriesteuerung wäre deutlich komplexer und ist für diesen Anwendungsfall normalerweise nicht erforderlich.
Wichtig ist: Eine geringe, kurzzeitige Speicherbewegung kann durch Regelzeiten des Wechselrichters bzw. Messverzögerungen nie vollständig ausgeschlossen werden.
Mit den oben genannten Einstellungen sollte aber vermieden werden, dass das Auto über längere Zeit aus dem Speicher geladen wird